Teppichmeister Mahboob verknüpft Kunst und Traditionen

Unter der Pandemie leiden alle Menschen. Und sie wird uns noch lange begleiten. Umso wichtiger ist es, dass Menschen Neues wagen. Wir haben mit einigen gesprochen, die das versuchen, allen Widrigkeiten zum Trotz.

 

Angesichts vieler Unwägbarkeiten können die Berichte nur Momentaufnahmen zeigen, sind aber ...


Persische Knoten verbinden Weimar und Schiraz

Im April 2013 organisierte Pirusan Mahboob, Inhaber von Iranhaus Weimar, zusammen mit Weimars Bürgermeister Stefan Wolf eine Gruppenreise nach Shiraz, bei der Kommunalpolitiker beider Seiten am Grab des persischen Dichters Hafis einen Ginkgobaum pflanzten. Ein Ginkgoblatt inspirierte Goethe einst zum "West-östlichen Diwan".


Am Herderplatz befand sich 2013 ein Iranhaus

Pirusan Mahboob führte in Weimar einen Teppichladen. Er verband das Kaufmännische mit Kulturellem. Sein Geschäft war der Ort eines regen Dialogs. Im Juli 2013 veranstaltete er ein großes öffentliches Fest in der Stadt.


 

Weimarer bemüht sich um deutsch-iranische Beziehungen

Weimar. Nach dem Ende der Iran-Sanktionen träumt der Wahl-Weimarer Pirusan Mahboob wieder von lukrativen Geschäften. Vor allem aber sollen sich Deutsche und Iraner besser verstehen.


Weimar und Schiraz


Im gleichen Jahr gründete der in Deutschland geborene Iraner Pirusan Mahboob das Iranhaus in Weimar. Es organisiert Literaturabende, Musikveranstaltungen, aber auch Reisen in den Iran unter dem Namen „Frieden und Nouruz“ (das persische Neujahrsfest).


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